Konrad Winter: Getarnte Zukunft
20. September 2026 – 14. November 2026
Blick in die Ausstellung


















Werke













Am Sonntag (20. September 2026) wird von 15 bis 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers die Ausstellung "Getarnte Zukunft" von Konrad Winter eröffnet. Zur Einführung spricht Kunsthistorikerin Linda Traut.
Vor 26 Jahren fing Konrad Winter mit seinem Bilderzyklus der „Getarnten Landschaften“ an. Amorphe Farbflächen, die aus der Nähe wie Tarnmuster aussehen, lassen sich mit etwas Abstand als gegenständliche Motive erkennen.
Mit dem rätselhaften Ausstellungstitel „Camouflaged Future“ konfrontiert uns Konrad Winter mit städtischen Szenen und Naturansichten und fordert uns auf, darüber nachzudenken, wie wir die Zukunft sehen, was wir in seinen Gemälden entdecken oder was wir in sie hineininterpretieren.
Konrad Winters Malerei zeichnet sich durch die verwendeten Materialien (Autolack auf Aluminium) und deren Wirkung aus. Aus der Nähe sieht man nur einzelne organisch geformte Lackfelder, aber „mit jedem Schritt zurück von diesen glänzenden Farbfeldern geschieht ein visuelles Miraculum. Allmählich setzten sich die Farben und Formen zu einem Bild mit figurativen Inhalten zusammen. Flächen fließen ineinander, verwachsen zu Landschaftsmotiven, Menschengruppen, Stadtansichten. Ein Vexierbild, das mit zunehmendem räumlichen Abstand sein Geheimnis lüftet.“ - Ulrich von Mengden im Ausstellungskatalog „Konrad Winter: Stilles Wasser“, 2023.
